Kurze Auszeit

16.7. St. Peter im Sulmtal (11)Ab und zu braucht der Mensch eine Auszeit. Weg vom Alltag, die Arbeit ruhen lassen, die Seele baumeln lassen und nur tun was Spaß macht, chillen und die Natur genießen.

Ein verlängertes Wochenende haben wir uns gegönnt,  nur wir zwei, mein Schatz und ich. Am Freitag Nachmittag haben wir uns ins Auto gesetzt und uns Richtung Steiermark vertschüsst.
Es war eine lange Fahrt, Baustellen, Kolonnenfahren, Stau. Nach zweieinhalb Stunden hatten wir dann unser Ziel im Sulmtal erreicht.
Der Berghof liegt auf einer Anhöhe bei Sankt Peter im Sulmtal. Von unserem Zimmer im ersten Stock hatten wir einen wunderbaren Ausblick. Am ersten Abend gab es gleich ein Grillbuffet, mmmhhhh. Das machte dann allerdings einen Verdauungsspaziergang notwendig.
Wir schwelgten in Erinnerungen. Früher hatten wir öfter mit den Kindern hier Urlaub gemacht. Und jetzt war es auch schön ohne Kinder hier zu sein 😉
Am nächsten Tag war es bewölkt, regnerisch und kühl. Zum Wandern eher nicht das ideale Wetter, also fuhren wir nach Sankt Peter und nach Eibiswald, dann suchten wir die Burg Deutschlandsberg mit dem Burgmuseum auf. Die Glasausstellung hat mich besonders beeindruckt. Was es doch in früheren Jahrhunderten schon alles gab! Gefärbtes Glas, geritztes Glas, sogar die Rosenkugeln sind keine Erfindung unserer Zeit.
Als wir die Burg verlassen hatten und zum Parkplatz kamen, siehe da, kreuzten Bekannte aus Wels/Vogelweide unseren Weg. Wir staunten nicht schlecht, alle vier 😉
Anschließend standen noch ein Kaffeehausbesuch und ein kurzer Spaziergang in Deutschlandsberg am Programm bevor wir zum Abendessen zurück ins Hotel fuhren.
Am Sonntag war das Wetter etwas besser und es war wärmer. Also fuhren wir zur Weinebene (warum die so heißt ist mir immer schon ein Rätsel gewesen). Da oben war es zwar sehr windig und kühl, aber das störte uns nicht. Wir machten uns auf zu einer Wanderung, wohin genau wurde noch besprochen.
Nachdem die Grillitschhütte, die knapp über der Landesgrenze in Kärnten liegt, offen hatte, marschierten wir dort hin. Eine Stunde dauerte die Wanderung zur Hütte und genauso lange retour.
Nach einer deftigen Pause wollten wir noch weiter nach oben steigen, aber den Wolken trauten wir dann doch nicht so ganz. Also gingen wir wieder zurück, und recht hatten wir, denn die Wolken ließen ab und zu ein paar Tropfen aus. In ein Unwetter am Berg wollten wir auf keinen Fall geraten.
Wir fuhren wieder nach Deutschlandsberg, aber diesmal war unser Ziel die Laßnitzklause. Es war viel wärmer als oben auf den Bergen auch nicht so windig. Wir marschierten auch hier ca. eine Stunde bis zur Fischerhütte und retour. Dann war es Zeit für Duschen und chillen bis zum Abendessen.
Für Montag war die Heimreise geplant. Nach dem Frühstück fuhren wir los. In Graz legten wir noch einen Stopp ein und marschierten auf den Schlossberg. Wie groß war die Überraschung als wir auch hier Welser Vogelweider trafen 🙂 Tja, die Welt ist klein, überall trifft man Bekannte. 🙂
Es war auch wieder schön zu Hause anzukommen. Der Alltag hat uns zwar jetzt wieder aber die Auszeit war notwendig um aufzutanken, wieder zu Kräften zu kommen.

 

 

 

 

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