Wind, Meer, Urlaub – Sizilien

DSC_0836 (800x533)Pause vom Alltag, Urlaub von der Firma, Lust auf Abwechslung, das ist es was der Mensch doch ab und zu braucht. Von 2. bis 9. Mai stand einen Sizilienreise am Programm. Eine Piger- und Studienreise mit unserem Herrn Pfarrer und 48 Menschen aus verschiedenen Pfarren: Wels Vogelweide, Hörsching und Oftering. Es sollte eine Reise werden, die uns in ein wunderbares Land mit bewegter Geschichte führte.
Wir erwarteten schon sehnsüchtig den Mai, aber nicht wegen dem Muttertag oder der Maiglöckchen, schon gar nicht wegen der lauen Temperaturen, nein! Wir freuten uns schon auf unseren Urlaub!
Endlich war es so weit. Am Tag vor der Abreise, ein Sonntag, war noch volles Programm in der Pfarre angesagt: Fotgrafieren bei der Erstkommunion, Sekt ausschenken nach eben dieser. Am Nachmittag dann packten wir ganz entspannt unsere Koffer, denn am nächsten Morgen gings um sieben schon los.
Der Bus brachte uns von Wels über Hörsching, wo der Rest der Reisegruppe einstieg, zum Flughafen nach Schwechat. Unser Flug ging pünktlich und um 14.35 landeten wir in Catania, Sizilien. Dort erwartete uns schon die Reiseleiterin Doris und der Bus, der uns ins Hotel brachte.
An diesem Tag war unser einziges Programm die Zimmer zu beziehen, die tolle Hotelanlage inspizieren und das gute Abendessen genießen.
Am nächsten Tag starteten wir mit unserem Programm. Wir besichtigten in den nächsten Tagen verschieden Dörfer und Städte wie Enna, Palermo, Catania, Monreale, Taormina, Marsala, Cefalù, Drapani, Erice. Wir fuhren durch den beindruckenden Madonienpark, eine Gebirgskette,  und besichtigten den Ätna. Sehenswürdigkeiten wie ein altes Amphitheater, Doms, Kirchen und Burgen die mit zahlreichen Mosaiken bestückt sind standen ebenso auf unserem Besichtigungsprogramm. Dazwischen gabs auch immer wieder mal eine hl. Messe.
In Erice besuchten wir eine Konditorei, in der wir das köstliche Mandelgebäck verkosteten und auch kauften. In Marsala wurde der Marsalawein verkostet und natürlich auch fleißig gekauft und in einer Konditorei im Madonienpark kosteten wir köstliche Süßwaren, die mit dem berühmten Manna gesüßt sind. Auch hier wurde fleißig eingekauft.
Mich hat vor allem die Landschaft beeindruckt, saftiges Grün, die Form der Berge und das Gestein. Wie wohl die vielen Dörfer auf die Bergkuppen und in die Berghänge gebaut wurden? Damals gabs noch keine Maschinen und Kräne so wie heute! Die Menschen von damals haben meinen ehrfürchtigen Respekt! Auch die schmalen Gässchen haben mich fasziniert.
Von unserer Reiseleiterin Doris erfuhren wir auch so einiges über das Leben in Sizilien: warum die Autobahn auf Stelzen verläuft (wegen der Erdbebenlinie), wie das mit der „Ehrenwerten Gesellschaft“ so aussieht, die Stelle der Frau in der Familie, warum die Kaktusfeigen nicht händisch bzw. ohne spezielle Handschuhe geerntet werden usw. Einmal haben unser Buschauffeur Nino und Doris kurzerhand ein Picknick für uns arrangiert. In Cefalù sind wir auf den Berg, den Rocka die Cefalù, gestiegen (über unzählige Treppen und Wege). Die Aussicht auf die Landschaft und das Meer war grandios!
Der mittelalterliche Waschplatz in Cefalù hat mein Interesse geweckt. Echt clever, die Leute damals! So kamen die Frauen zumindest zum Wäschewaschen allein aus dem Haus um einander zu treffen und zu tratschen 😉
Die Fahrt auf den Ätna war schon sehr beeindruckend. Vom Parkplatz in 1.900 m Höhe gings mit Gondel und Shuttlebussen weiter bis über 3.000 m. Wir umwanderten einen Nebenkrater und konnten uns an den warmen Dämpfen, die aufstiegen, etwas wärmen (es war doch ziemlich kalt da oben, Schnee lag auch noch).
Die freie Freie Zeit im Hotel verbrachten wir unter anderem auch an den Pools, das Meer schien uns doch zu kühl. Wir durchwanderten die Anlage mit ihren zahlreichen Palmen, dem Strand, den Pools und genossen die Aussicht von der Dachterrasse.
Im Hotel gabs Frühstücks- und Abendbuffet. Da war für jeden was dabei. Ich persönlich habe abends Fisch und Gemüse bevorzugt. Auch unterwegs aßen wir sehr gut. Doris hat immer ein Restaurant gewusst, wo man so richtig traditionell essen konnte, einmal Vorspeisen, dass sich die Tische bogen, einmal Fisch oder köstliche Nudelgerichte. Nur gut, dass die mediterrane Küche nicht so auf die Hüften schlägt, sofern man nicht bei den köstlichen Süßigkeiten über die Stränge schlägt ;).
Natürlich konnten wir uns, wie bei jeder unserer Reisen, über einen Folkloreabend freuen. Da wurden typisch sizilianische Speisen aufgetischt, untermalt von Gesang und Tanz. Wir ließen uns die Köstlichkeiten schmecken, sangen und tschunkelten mit.
Es war ein wunderbarer, erholsamer und lehrreicher Urlaub. Beim Abendessen und Frühstück sind wir immer mit anderen Leuten aus unserer Reisegruppe beisammengesessen, bei unseren Ausfahrten haben wir einander besser kennen gelernt, viel getratscht und zusammen gelacht. Eine Gruppenreise ist etwas ganz Tolles denn man ist nie allein, genießt alle Vorzüge bei Besichtigungen und Eintritten und braucht sich selber um nichts kümmern, da alles vom Reisebüro koordiniert wird.

 

 

 

 

 

 

 

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