Oma – Omi, Opa – Opi …….

Omakarrikatur1Bei Spitznamen ist die Herkunft oft in Vergessenheit geraten. WIr hatten in unserer Klasse in der HAK damals einen Jessie. Eigentlich heißt er  Horst. Aber alle nannten wir ihn Jessie. Doch der Jessie war nur für uns der Jessie, nur für seine Klassenkameraden. Das wussten wir die ganzen 5 Jahre über nicht. Denn alle nannten wir ihn so. Dass er nur für uns der Jessie war, erfuhren wir beim 30jährigen Maturatreffen.
Denn da konnte unser Jessie nicht kommen, weil er mit seinem Sohn was anderes geplant hatte. Also hat unser Jessie einen Brief getippt. Am Computer, versteht sich. Und hat ihn dreifach ausgedruckt. Diese Briefe also hat er uns geschickt, und diese Briefe haben dann beim Klassentreffen die Runde gemacht. So hat jeder erfahren, wie es dem Jessie geht, was er macht, und eben, dass er NUR für uns der Jessie war. Dann gab es da auch noch den Ösi. Eigentlich Ewald. Warum Ösi? Damals hat doch jeder mit „Ösis“ gezahlt – der österr. Schilling, liebevoll Ösi genannt. Zuerst war er ja der Efôret (fôret frz. für Wald, daher efôret). Und irgendwann war er der Ösi. Auch einen Ritchi – Ritschratsch – Gelehrter (Wegen seiner Brille) gehörte zu unseren Klassenkameraden. Oder die Gauki (Claudia). Warum Gauki? Keine Ahnung! Professor Demelmair war der Demlich, Prof Schögl unser Superkurti.
Anders die Kosenamen, die auch als Spitznamen bezeichnet werden. Da wird aus der Oma die Omi, aus dem Opa der Opi usw. Auch die abgekürzten Namen werden noch verniedlicht. Aus dem Josef wir der Pepp und aus dem Pepp der Peppi. Der Hans wird zum Josch und zum Joschi. Gabriele wird zu Gabi, die Ingeborg zur Inge und dann zur Ingy. Dominik wird zum Niki, Vanessa zur Nessi. Der Imre wird zum Imi, der Slawomir zum Slawo und dann zum Slawi. Die Liste klönnte endlos fortgesetzt werden.
Ja, Slawo ist eben kürzer als Slawomir. Aber Slawi ist einfach süß. Witzig, wie er zu diesem Namen kam. Er Badmintontrainer, ich Hobbyspielerin. Natürlich hat er mir beim Spiel auch einiges beigebracht. Und Hoppi, Hoppi musste ich natürlich viel laufen. Fragt mich eine Bekannte, ob ich denn dem Slawi beim Spiel eh nicht den Schläger raufgehaut habe vor lauter Hoppi, Hoppi! Sag ich, so einfach geht das ja nicht. Er drüben, ich herüben, zwischen uns das Netz. Und im Schlägerweitwurf bin ich nicht so gut, das ist nicht grad mein Ding. So kam der Slawi zu seinem Namen.
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